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Internet, Anbieter und Eigenschaften
Computer / Service / Göppingen möchte Ihnen auf dieser Seite einen Überblick über einige Möglichkeiten von Internetzugängen bieten, auf den Umfang verschiedener Pakete eingehen und Empfehlungen aussprechen.
Bitte beachten Sie, daß diese Aussagen subjektiv von CSG nach eigener Einschätzung getroffen werden und nicht die öffentliche Meinung wiederspiegeln müssen. Diese Informationen können selbstverständlich keine detaillierte Beratung ersetzen, da die Anbindung an Ihren bestehenden Telefonanschluss sowie an einen eventuell vorhandene Wohnungs- oder Hausverkabelung bzw. eine Telefonanlage oder die Möglichkeiten der Internetverbindung über Kabel, WLAN oder Stromnetz einer individuellen Einschätzung bedürfen. Gerne stehen wir Ihnen für einen Beratungstermin in unseren Räumlichkeiten in Göppingen zur Verfügung. Nutzen Sie am besten gleich unsere kostenfreie Rufnummer 0800 - 800 7161 zur Terminvereinbarung.
Pauschal kann man sagen, daß alle Anbieter am Markt eine Bereitstellung Ihrer Produkte bis zum entsprechenden Übergabepunkt im Haus vornehmen. Hausverkabelungen, WLAN-Reichweiten, Telefonanlagen und Kompatibilität mit anderen Geräten werden von den Providern nicht angepasst, bereitgestellt, geprüft oder garantiert. In der telefonischen Beratung mit den Vertriebsmitarbeitern der Anbieter kann es unweigerlich zu Missverständnissen kommen, so daß das am Telefon verkaufte Produkt nicht zu den örtlichen Gegebenheiten des Kunden oder seinem Bedarf passt bzw. in Folge deutlich höhere Kosten als Erwartet verursacht.
Internet über Kabel-TV (z.Bsp. KabelBW)
Bei der Verbindung über das Kabelnetz der Kabel-TV-Anbieter erfolgt die komplette Kommunikation für Fernsehen und Internet über die bestehende Leitung für Ihren Kabel-TV-Anschluss. Nach Buchung des Paketes beim Anbieter wird durch diesen vor Ort ein Endgerät eingerichtet, welches die TV-Signale von den Internetsignalen trennt. Meist wird vom Kabelnetzbetreiber ein Internetrouter bereitgestellt, an welchen ein Switch oder ein WLAN-AP angeschlossen werden kann, um mehrere PC oder Notebook im Haushalt gleichzeitig an das Internet anzuschliessen.
In vielen Fällen wird auch gleichzeitig ein Telefonanschluss mit angeboten, welcher die Telefonie - meist mit einer Telefonflatrate - ebenfalls über die Kabel-TV-Leitung ermöglicht. Der bestehende Telefonanschluss kann somit häufig komplett gekündigt werden.
Erfahrungsgemäß ist beim Vertragsabschluss unbedingt darauf zu achten, für wie viele Rufnummern einen eventuell angebotene Telefonflatrate gilt. Sollte nur eine Rufnummer enthalten sein, Sie aber zwei Rufnummern nutzen wollen, fällt (Stand 10/2008) im Regelfalls für jede weitere Rufnummer eine weitere Monatsgebühr an, welche den Kostenvorteil gegenüber den Mitbewerber schnell reduziert.
Auch ist zu prüfen, welche räumlichen Änderungen vorgenommen werden, denn schnell wird durch diesen Anschluss der Telefonanschluss vom Eingangsbereich einer Wohnung oder eines Hauses in den Wohnbereich zum Fernsehanschluss versetzt. Wichtig auch, daß bei Ausfall des Kabel-Anschlusses (zum Beispiel durch defekte Leitungen) nicht nur das TV-Signal ausfällt, sondern ebenso das Internet sowie das Telefon ohne Funktion sind.
Fazit: Bei einem einfachen Telefonanschluss mit einer Rufnummer, geringen Entfernungen zwischen dem bisherigen Telefonanschluss und dem Antennenanschluss sowie schlechtem DSL-Ausbau stellt das Internet über die Kabel-TV-Anbieter eine interessante Lösung mit häufig höheren Geschwindigkeiten als die der DSL-Anbieter dar.
Internet über DSL
Die aktuell wohl am weitesten verbreitete Zugangsart zum Internet. Aufbauend auf einem bestehenden Telefonanschluss und ggf. erweitert um einen meist in Ballungsräumen verfügbaren Glasfaseranschluss gehören DSL-Anschlüsse zu den stabilsten und unkompliziertesten Anschlussarten.
Man unterscheidet diese Anschlüsse grundlegend in Komplettanschlüsse und Standardanschlüsse.
Bei den Komplettanschlüssen übernimmt der DSL-Provider den kompletten Anschluss (meist von der T-Com) und stellt Internetzugang wie auch Telefonie bereit. Hierbei wird in den meisten Fällen VoIP (Voice-over-IP) für die Telefonie verwendet; in einigen Fällen wird jedoch auch (z.Bsp. Arcor/Vodafone), abhängig von technischen Gegebenheiten, ein normaler Telefonanschluss + DSL-Anschluss bereitgestellt. Die Abrechnung dieser Anschlüsse erfolgt meist komplett durch einen Provider.
Im Falle eines Standardanschlusses wir durch den DSL-Provider zusätzlich zum bestehenden Telefonanschluss ein DSL-Anschluss bereitgestellt. Die Telefonie bleibt in der Regel unberührt vom DSL-Anschluss, bis auf die notwendige Zuschaltung eines Splitters in den Räumlichkeiten des Kunden vor den bestehend Telefonanschluss. Die Abrechnung erfolgt hierbei meist über zwei getrennte Anbieter, einen für die Telefonie, einen für den Internetzugang.
Durch die Vielzahl an Konstellationen, verwendeter Geräte und örtlichen Gegebenheiten ist ein Vertragsabschluss ohne Beratung nur dann ratsam, wenn ausschliesslich einen Telefondose sowie ein Telefon (bei Mobilteilen zählt nur die Basisstation) vorhanden sind. Auch andere Gegebenheiten können problemlos anzuschliessen sein, erfordern jedoch in den meisten Fällen fachkundige Hilfe und Installation.
Bei den Paketumfängen der einzelnen Anbieter lohnt es sich, genau hinzuschauen. Oftmals beinhaltet das Paket des Anbieters Funktionen, die der Kunde nie nutzen möchte, welche jedoch den Preis des Anschlusses anheben. Ebenfalls kann es vorkommen, daß nach Anschlussumstellung Funktionen oder Extras, welche man beim vorherigen Anbieter gewohnt war, nicht mehr vorhanden sind, daß Paket jedoch hierdurch deutlich günstiger ist.
Fazit: Viele DSL-Anbieter verkaufen heutzutage über das Telefon die inzwischen sehr günstigen Anschlüsse. Da jedoch das Gegenüber am Telefon auf Grund der räumlichen Trennung eine realistische Einschätzung der Installationsvorgaben und Kundenwünsche nur bedingt vornehmen kann, steigen die Kosten durch Anpassungen der Hausverkabelung, Stilllegen weitere Anschlussdosen oder die Anbindung von Telefonanlagen zeitweise über den erwarteten Kostenfaktor. Im Falle von VoIP-Telefonie ist darauf zu achten, daß abhängig von der Internetnutzung ein solcher Anschluss nur mit einer Mindestbandbreite von 1.024kbit/s annähernd nutzbar ist. In Kombination mit Faxgeräten ist dringend anzuraten, sich beim Provider versichern zu lassen, daß die Faxfunktionalität durch den neuen Anschluss voll bestehen bleibt.
Internet über Satellit
Noch etwas ungewöhnlich und exotisch auf dem Markt, stellt Internet über Satellit heute eine Möglichkeit dar, auch in Gebieten ohne oder mit schlechter DSL-Versorgung und ohne die Möglichkeit eines Zuganges über das Kabel-TV-Netz eine Internetverbindung mit höherer Geschwindigkeit als ISDN oder analoger Einwahl zu ermöglichen.
Zur Zeit gibt es nicht viele Anbieter auf dem deutschen Markt, und auch die Kosten sind im Vergleich zu Kabel-TV-Internet oder DSL recht hoch, wenn gleich sie in den letzten Jahren stetig gesunken sind.
Erfahrungsgemäß ist bei Satelliten-Internet die Montage und Ausrichtung einer Satellitenschüssel auf dem Dach bzw. an der Hausaussenseite notwendig, was unweigerlich Wand- oder Deckendurchbrüche für die Kabelführung zur Folge hat und auch einen vergleichsweise hohen Aufwand darstellt.
Wichtig ist im Falle dieser Lösung für den Internetzugang die Technik der Kommunikation. Einige Systeme empfangen die daten über den Satellit, senden jedoch Anfragen für Webseiten oder eMails etc. über einen Kanal des notwendigen ISDN- oder UMTS-Anschlusses. Da diese jedoch recht langsam sind, erfolgt der Datenversand deutlich langsamer als der Datenempfang. Auch sind die anfallenden Kosten beim jeweiligen Provider für den Datentransfer über ISDN oder UMTS genau zu betrachten.
Andere Systeme nutzen bereits die Satellitentechnik neben dem Datenempfang auch zum Versand von Daten, wodurch die Kombination mit ISDN oder Mobilfunk hinfällig wird. Jedoch sind auch hier die Kosten nicht ausser Acht zu lassen und müssen im Voraus anhand des voraussichtlichen Nutzungsverhaltens geplant und ausgewählt werden.
Fazit: In Fällen, in welchen es keine Alternative gibt, stellt Internet über Satelliten eine interessante Möglichkeit dar und ist für den normalen Heimgebrauch, wenn man den Installationsaufwand akzeptieren kann, sicherliche effektiver als ein ISDN- oder Analogzugang. Eine genaue Planung im Voraus - sowohl Aufwand, als auch Nutzung und letztendlich Kosten - ist bei diesen Anschlüssen sehr zu empfehlen.
Internet über Mobilfunk
Ein neuer Trend zu erschwinglichen Preisen setzt sich mit dem mobilen Internet verschiedener Mobilfunkanbieter bzw. deren Reseller (Wiederverkäufer) durch.
Mit inzwischen interessanten Geschwindigkeiten von bis zu 7,2Mbit/s stehen diese Anschlüsse bei optimalem Empfang einem durchschnittlichen DSL-Anschluss kaum nach. Da es sich um Mobilfunkanbindungen handelt, kann diese Verbindung auch unterwegs, zum Beispiel mit einem Notebook, optimal eingesetzt werden. Aber auch daheim, sollte eine DSL-Anbindung oder eine andere Alternative nicht gewünscht oder möglich sein, bietet diese Anschlussart eine weitere Möglichkeit des Internetzuganges, jedoch häufig nur für einen einzelnen PC oder ein einzelnes Notebook.
Fazit: Für Benutzer, welche häufig mobilen Internetzugang benötigen oder im Heimbereich keinen alternativen Anschluss nutzen können, jedoch eine gute Mobilfunkausleuchtung haben, stellt der Internetzugang über Mobilfunkbereiber inzwischen eine nicht zu vernachlässigende Anschlussmöglichkeit für schnelles Internet dar. Zu beachten sind jedoch die Abhängigkeit von gutem Mobilfunkempfang sowie die Neuartigkeit des Systemes im Gegensatz zum "altbewährten" DSL.
